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Granatapfelbäume können bis zu acht Meter hoch werden. Sie tragen rote Blüten und orange-rote bis rosafarbene Früchte, die auf ihrer Unterseite durch einen kleinen Kelch charakterisiert sind.

  Granatapfel am Baum

Familie

Lythraceae (Weiderichgewächse)

Granatapfel - weitere Namen

Wissenschaftlich: Punica granatum

Französisch: Grenade

Englisch: Pomegranate

Hindi: Anar (und die getrockneten Samen: Anardana)

Weiterführende Links

Literatur Gewürze und Kräuter

• Glossar Botanik

Rezepte mit Granatapfelsamen

• «Pwa Bebel» (Würziger Eintopf aus Kichererbsen)

 

 

Granatapfel

Vermutlich waren es indische Einwanderer, die das Wissen um die Verwendung von Granatapfelsamen nach Santa Lemusa gebracht haben – sie gaben dem Gewürz auch den Namen Anardana. Granatapfelbäume allerdings scheint es auf der Insel schon früher gegeben zu haben: Punica granatum kann bis zu acht Metern hoch wachsen, trägt rote Blüten und orange-rote bis rosafarbene Früchte, die auf ihrer Unterseite durch einen kleinen Kelch charakterisiert sind. Im Innern liegen die unregelmässig geformten Samen in halbtransparentem, rötlichem Fruchtfleisch. Für Anardana werden Samen und Fruchtfleisch von der Schale getrennt und 10 bis 15 Tage in der Sonne getrocknet.

 

Da für das Gewürz Samen wie Fruchtfleisch getrocknet werden, bildet das rotbraune Anardana schnell klebrige Klumpen und lässt sich nur mühsam im Mörser zerstossen. Als Alternative bietet sich die Verwendung von Pulver an. Granatapfelsamen riechen säuerlich und schmecken scharf und ziemlich trocken bis leicht pelzig. In der Küche von Santa Lemusa werden sie verwendet, um Speisen eine säuerliche Schärfe zu geben. Ausserdem soll Anardana den Magen beruhigen und gut fürs Herz sein.

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    Granatapfel aufgeschnitten

Erste Publikation: Januar 2007
Neue Publikation: 7- Februar 2009
Letzte Modifikation: 7. Februar 2009
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