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Die Blüten vieler Rettich-Sorten sind weisslich bis violett. Im Bild die Blüte des Acker-Rettichs (Raphanus raphanistrum, auch Hederich genannt).

  Rettich Blüte

Familie

Brassicaceae (Kreuzblütengewächse)

Rettich - weitere Namen

Wissenschaftlich: Raphanus

Französisch: Radis

Englisch: Radish

Weiterführende Links

Literatur Früchte und Gemüse

Glossar Botanik

 

Rettich

Rettiche sind einjährige oder mehrjährige krautige Pflanzen mit borstiger Behaarung, oft gefiederten Blättern und weissen, gelblichen oder violetten Blüten. Manche Arten bilden eine Rübe aus (den sogenannten Rettich). Rettiche sind reich an Vitamin C und liefern ein schwefelhaltiges Öl (Raphanol). Manche Menschen empfinden der Geruch von Rettich als unangenehm – ausserdem können Rettiche auch Mundgeruch verursachen.

 

 

 

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Daikon Rettich

(Raphanus sativus, japanisch 大根 – «Grosse Wurzel», auch Japanischer oder Chinesischer Rettich, Winterrettich, Mooli). Daikon ist eine eher milde, sehr gross wachsende Rettichsorte aus Ostasien – eine Zuchtform des Garten-Rettichs, die in sehr vielen Varianten angeboten wird. Daikon kann gekocht oder roh gegessen werden – vor allem in Japan werden die Rüben auch gerne eingemacht.

 

 

  Daikon
Daikon-Rettiche auf einem Gemüsemarkt im Zentrum von Siem Reap (Kambodscha).


Radieschen

(Raphanus sativus var. sativus). Radieschen bilden eine bis zu 3 cm dicke Speicherknolle aus, die meist leuchtend rot ist und relativ scharf schmeckt. Meist werden sie roh verzehrt. Nicht alle Radieschen sind indes rot – eine Ausnahme bildet etwa die weisse Sorte «Eiszapfen», die an kleine Bierrettiche erinnert und auch gekocht gegessen wird. Man kann auch die Blätter der Radieschen essen – roh als Salat oder gekocht wie Spinat.

  Radieschen


Schwarzer Winterrettich

(Raphanus sativus var. niger, Pariser Rettich, engl. Erfurter radish, franz. Radis noir) war offenbar schon im alten Ägypten bekannt. In Europa wird er ab Herbst als ein typisches, gut lagerbares Wintergemüse angeboten. Seine längliche oder runde Wurzel ist von einem dunkelbraunen bis schwarzen Belag überzogen. Das Fleisch ist fest und weiss. Man kann die Haut mitessen (sofern sie nicht schimmlig riecht) oder den Rettich schälen, dann raspeln oder fein schneiden und etwa einem Salat beifügen. Der Rettich schmeckt ziemlich scharf, mit Salz bestreut verliert er an Schärfe. Man kann ihn auch kochen, etwa als Zutat einer Kartoffelsuppe.

  Schwarzer Winterrettich

Erste Publikation: 15. November 2009
Letzte Modifikation: 15. November 2009
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