Schwarzer Winterrettich
(Raphanus sativus var. niger, Pariser Rettich, engl. Erfurter radish, franz. Radis noir) war offenbar schon im alten Ägypten bekannt. In Europa wird er ab Herbst als ein typisches, gut lagerbares Wintergemüse angeboten. Seine längliche oder runde Wurzel ist von einem dunkelbraunen bis schwarzen Belag überzogen. Das Fleisch ist fest und weiss. Man kann die Haut mitessen (sofern sie nicht schimmlig riecht) oder den Rettich schälen, dann raspeln oder fein schneiden und etwa einem Salat beifügen. Der Rettich schmeckt ziemlich scharf, mit Salz bestreut verliert er an Schärfe. Man kann ihn auch kochen, etwa als Zutat einer Kartoffelsuppe. |