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Moses Mbengue Diouri hat Laklinik, wie er das kleine, türkisfarbene Holzhäuschen im Zentrum des Dorfes Valeria nennt, auf den Namen Mussagor getauft.

  Laklinik Mussagor

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Valeria – Laklikik Mussagor

Eine eher ungewöhnliche Erklärung für Mussagor, die aus Santa Lemusa gebräuchliche Bezeichnung für das einheimische Gewürz Piment, liefert der Naturheiler Moses Mbengue Diouri, dessen Grosseltern um 1900 aus der Gegend südlich von Kayor (Französisch-Westafrika) nach Santa Lemusa gelangt sind. Mussagor, so behauptet er, leite sich von Moussa und kor oder keur ab – und das bedeute in der Sprache seiner Grosseltern (eine Art Wolof) soviel wie «Haus des Moses».

 

Tatsächlich gibt es im Westen des heutigen Senegal ein Benediktiner-Kloster, das in einem lokalen Dialekt Keur Moussa («Haus Moses») genannt wird. Trotzdem scheint es viel wahrscheinlicher, dass Mussagor ein Wort aus der Sprache der Arawak ist – stammt doch auch das Gewürz selbst ursprünglich nicht aus Afrika, sondern aus der Karibik. Ausserdem weiss man, dass die indianischen Ureinwohner Piment sogar nutzten, um Fleisch haltbar zu machen – das Gewürz also eine wichtige Rolle in ihrem Alltag spielte. Durch solche Fakten hat sich Moses Mbengue Diouri allerdings bisher nicht wirklich beirren lassen: Er hat Laklinik, wie er das kleine, türkisfarbene Holzhäuschen mit seiner Praxis nennt, auf den Namen Mussagor getauft. Und ausserdem reibt er die glänzend weisse Türe, die in sein geheimnisvolles Reich im Zentrum des Dorfes Valeria führt, regelmässig mit Pimentöl ein – «gegen schlechte Gerüche und allzu unruhige Geister», wie er sagt.

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Moses Mbengue Diouri pflegt auch die Pflanzen auf seiner Stromleitung.

  Draht mit Pflanzen

Erste Publikation: 2003
Neue Publikation: 15. Februar 2009
Letzte Modifikation: 15. Februar 2009
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