Wie Othilia Schnack die Sülze in Australien einführte
(Arbeit ist die Würze des Lebens)
Eine Recherche für den Kunstkasten auf dem Katharina Sulzerplatz in Winterthur
11.Dezember 1999 bis 30.Januar 2000
Der Sulzaltar:
Andres Lutz, ein Waisenkind, wurde liebevoll von Katharina Sulzer aufgezogen. Während seines Studiums der Ingenieurwissenschaften reiste er 1838 nach Melbourne. Dort lernte er die Erfinderin Othilia Schnack kennen und verliebte sich unsterblich in sie. 1840 besuchte ihn Othilia in der Schweiz und lernte Katharina Sulzer kennen. Sie wurden gute Freundinnen und Katharina verriet Othilia ihr Geheimrezept, wie man die besten und schönsten Sülze kocht. Othilia kehrte wieder nach Melbourne zurück, wo sie den Sulz in die Gesellschaft einführte. Der Sulz wurde so beliebt, dass sich ein regelrechter Sulzkult entwickelte, der schliesslich in ausschweifenden Sulzorgien mündete. Sulz wurde sogar Bonsai-Krokodilen verfüttert, damit ihre Haut einen schönen Cognacglanz erhielt. Samen von speziellen Pflanzen wurden in Sulz eingelegt und an Weihnachten verschenkt. Aber der wahre Renner waren Sulzpistolen, mit denen sich Nachbarn gegenseitig liebevoll beschenkten.
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